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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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Hochwasser
  • Hochwassereinsätze
    Durch die besondere Lage des Ortes hatte und hat das Hochwasser schon immer einen besonderen Stellenwert in der Geschichte des Ortes und der Feuerwehr eingenommen. Zunächst ist da einmal die Insellage der Häuser auf der Rheinallee, die in keinster Weise einen baulichen Anschluss zum Ortskern haben. Da das Gelände in Kripp nicht so steil zum Rhein hin abfällt wie zum Beispiel in Remagen, besteht auch nur beschränkt die Möglichkeit, die eingeschlossenen Häuser vom Sandweg aus zu erreichen. Also müssen den Rheinanliegern Möglichkeiten geschaffen werden auch bei Hochwasser ein fast normales Leben zu führen. Jedoch ist es hier schwierig einen Steg aufzustellen, da eine sichere Aufstellung des Steges in der Quellenstraße wegen der starken Strömung im Einmündungsbereich des Sandweges unmöglich ist. Selbst wir von der Feuerwehr müssen der starken Strömung weichen und mit Einsatzleitung und Steg in den Sandweg umziehen und ein Boot in der Quellenstraße postieren, da wir selbst mit unseren stärksten Booten die Seitenströmung nicht sicher durchqueren können. Auch ist ein Verlauf des Steges zwischen Parkplatz Fähre und Sandweg wegen der mangelnden Befestigung des Weges und den fehlenden Verankerungsmöglichkeiten nicht möglich. Außerdem ist ein Abbau des Steges im Wasser nicht möglich was bei steigendem Hochwasser nötig wäre, um ihn in der Gasse zwischen Batterieweg und Sandweg aufzubauen. Daher hat die Stadt und die Wehrführung die Investitionen in eine andere Richtung gelenkt und vor 10 Jahren in der Einheit Kripp ein weiteres Boot stationiert. Im Jahr 2002 erhielten wir unser 5. Boot. Dieses ist mit 4 Rollen ausgestattet und kann somit auch bei niedrigem Hochwasser eingesetzt werden. Ende 2004 wurde auf der Wiese zwischen Fährparkplatz und Sandweg ein Graben errichtet, der das häufige Umbauen des Hochwassersteges ersetzen soll. Zu besonderen Schadenslagen oder Personensuchen auf dem Rhein werden unsere Boote mitsamt unseren erfahrenen Bootsführern im ganzen Jahr alarmiert und eingesetzt. Wir werden auch weiterhin mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln und Kräften die Versorgung der Betroffenen des Hochwassers übernehmen. Frei nach dem Motto: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.